Am 03.02.2023 wurde in Hannover …
das erste TRAUERFORSCHUNGSINSTITUT gegründet. Seit diesem Zeitpunkt hat sich vieles neu aufgebaut und entwickelt: Erste empirische Projekte sind gestartet und Kooperationen haben sich gebildet. Fachliche Gespräche führen stetig zu neuen Perspektiven auf die empirischen und lebensweltlichen Themen Sterben, Tod und Trauer.
Aus einer Gründungsinitiative ist eine vielseitige Forschung entstanden, die sich den Verlusten von Menschen zuwendet und dabei unterschiedliche Disziplinen zusammenbringt.
Wir freuen uns sehr darüber, dass das TRAUERFORSCHUNGSINSTITUT kleine BLUME e.V. seit seiner Gründung auf wachsendes Interesse stößt und zunehmend Aufmerksamkeit erfährt. Mit seiner Forschungstätigkeit trägt das Institut dazu bei, die Ergebnisse der Erforschung von Verlusten und Trauer stärker sichtbar zu machen und zugleich neue Impulse für wissenschaftliche Diskurse, betroffene Menschen und praxisbezogene Handlungsfelder zu geben.
»›Vielleicht ist die Trauer die intimste Sache der Welt. Wenn eine Verkäuferin mich fragte, wie ich meinen Kaffee zubereite, um den richtigen Mahlgrad einzustellen, fand ich die Frage indiskret und versuchte, ausweichend zu antworten. Und nun spreche ich darüber, worüber man schweigen muss. Als würde ich meine Trauer verkaufen. Würde ich das nicht tun, wäre es, als hätte ich Oleg und mich verraten. Das hat keine Lösung. Wie auch das Fehlen eines Menschen keine Lösung hat. Die Grenzen meiner Trauer sind die Grenzen meiner Welt.‹«
Olga Martynova: Gespräch über die Trauer. Frankfurt am Main 2023, Klappentext
Möchten Sie sich noch weiter über unsere Arbeit und unsere Forschungsphilosophie informieren, dann schauen Sie gerne unter »Das Institut« oder klicken Sie auf »Unser Blick auf Sterben, Tod und Trauern«.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
