Neue Studie wird im Herbst am Institut starten

17. Mai 2026 | Instituts-Info

Im Herbst 2026 wird die qualitative Studie zum Thema »Der Umgang frühpädagogischer Fachkräfte mit Sterben, Tod und Trauer in Kindertageseinrichtungen im Kontext von kindlichen Verlusterfahrungen eines Elternteils« an unserem TRAUERFORSCHUNGSINSTITUT starten. Wir freuen uns sehr, diese Studie in Kooperation mit dem Insitut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (IFSP) an der Leuphana Universität Lüneburg durchführen zu können.

Thematisch wird die Studie in unserer Themenkategorie »Verluste und das Selbst« angelegt sein. Wir blicken auf die Frage, wie frühpädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte in der Kita agieren, wenn ein Elternteil eines der dort betreuten Kinder stirbt, und wie sie ihr eigenes Agieren in solchen Fällen rückblickend bewerten.

Wenn ein Kita-Kind von einem Verlust betroffen ist, ist dies für das frühpädagogische Personal von großer Bedeutung; zumal sowohl das betroffene Kind als auch die hinterbliebenen Familienangehörigen zu unterstützen und in der Trauer zu begleiten sind. Darüber hinaus müssen Fachkräfte gerade in einem solchen Fall sensibel sein für mögliche Sorgen, Ängste und Fragen anderer Kinder in der Kita, um entsprechende Fragen authentisch und kindgerecht zu beantworten.

Die Studie verfolgt das Ziel, mit den Ergebnissen das Wissen über die professionelle Begleitung von frühpädagogischen Fachkräften bei kindlichen Verlusterfahrungen eines Elternteils zu erweitern. Ebenso sollen die Ergebnisse dazu beitragen, frühpädagogischen Fach- und Leitungskräften mehr Orientierung und Handlungsimpulse zu bieten.

Aktuell befinden wir uns in intensiven Gesprächen und zahlreichen organisatorischen Vorarbeiten. Schauen Sie also gerne wieder vorbei, um sich über das konkrete Design und Vorgehen der Studie sowie die ersten Studienergebnisse zu gegebener Zeit zu informieren.

Die Studie wird finanziell gefördert von der: